Blick von der Aiguille du Midi bei Chamonix (10.07.2009)
Dufourspitze / Punta Dufour
(Monte Rosa)

(4634 m)




  

Mit freundlicher Genehmigung des ADAC 2000

   
Die Dufourspitze ist mit 4634 m der höchste Gipfel der Schweiz. Sie gehört zum Monte-Rosa-Massiv in den Walliser Alpen, auf der Grenze zwischen der Schweiz und Italien. Der eigentliche Gipfel liegt rund 160 m von der Grenze entfernt auf schweizerischem Gebiet. Die Spitze und das gesamte Massiv werden jedoch üblicherweise als italienisch-schweizerischer Grenzberg angesehen, so dass die Rolle des höchsten Berges, welcher ganz auf Schweizer Gebiet liegt, dem Dom (ebenfalls in den Walliser Alpen) zukommt. Die von der Schweiz (vom Gornergrat) am besten sichtbare Dufourspitze trug früher den Namen Gornerhorn, 1863 wurde der Gipfel durch den Bundesrat zu Ehren des Schweizer Generals und Kartografen Guillaume-Henri Dufour (1787–1875) umbenannt. Dufour war Herausgeber des ersten exakten Landkartenwerks der Schweiz. Insgesamt werden vierzehn Gipfel zum Monte Rosa gerechnet. Neben der Dufourspitze umfasst er mit der Ostspitze (4632 m), Grenzgipfel (4618 m, höchster Berg Italiens), Nordend (4609 m), der Zumsteinspitze (4563 m), der Signalkuppe (4554 m), dem Silbersattel (4515 m), dem Grenzsattel (4453 m), der Parrotspitze (4432 m), der Ludwigshöhe (4341 m), dem Schwarzhorn (4322 m), der Vincent-Pyramide (4215 m), dem Balmenhorn (4167 m) und der Punta Giordani (4046 m) Gipfel, welche zu den höchsten der Alpen gehören. Nur das Mont-Blanc-Massiv ist noch höher, besitzt jedoch nur einen statt vier Gipfel über 4500 m. Das Monte-Rosa-Massiv ist somit - wenn man nur die Region über 4500 m betrachtet - das mächtigste Bergmassiv der Alpen.

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